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Category : 2010 Australien

Die ersten Arbeitstage

Mir war gar nicht bewusst, dass mein Auto immer im Tiefgaragenteil „Brisbane“ steht. Am Freitag bin ich dann auch endlich mal wieder mit dem Rad zur Arbeit. Und das bei -2C weil ich so von diesem Sonnenaufgang beeindruckt war.

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Da sind wa wieder! Jetzt kommen wieder andere wichtige Aufgaben wie Post & Wäsche ;-)

Danke Alex² für die warme Bude!

Flughafen Adelaide

6342km waren es schlussendlich, eine Menge Fotos und Erinnerungen. Die boarding time ist in 6min und dann fliegen wir ab.
Schade, war echt zu kurz um zu entspannen.
Deutschland hat uns in 26h und 5min wieder :-(

Der letzte Tag …

… da geht er dahin. Entspannung am Strand, Sammeln von Muscheln war angesagt. Die Sonne stand hoch, die Wolken haben sich nicht blicken lassen. Traumhaft, beruhigend, andächtig, schön, unrealistisch, unglaublich, glücklich, vollkommen…

Morgen früh nach dem check out geht’s zum Flughafen, Auto abgeben, Flip Flops sind in 6 Wochen abgelatscht und werden in einem Trauermarsch zum Mülleimer getragen, die lange Hose wird ausgepackt und der Pullover bereit gelegt

Der schwarze Schwan grinst sich eins und der Sonnenuntergang zeigt sich von seiner besten Seite. Wir sitzen auf einer Treppe im „Elder Park“ am „River Torrens“ und genießen das letzte Bier und sagen Danke, dass wir trotz des schlimmsten Regen in diesem Land/Kontinent nicht abgesoffen sind und ne Menge Spaß hatten, Leute kennen lernten und soooo viieelll gesehen haben.

Bye OZ

Great Ocean Road – Salt Creek

Wir schliefen im Auto, da wir keinen ort mehr gefunden hatten, in dem es ein Hostel gab.

Am morgen fuhren wir dann weiter Richtung Adelaide und kamen wieder an einem kleinen Schild mit der Aufschrift „Salt Creek“ vorbei. Wir drehten um und nach ca. 300m sahen wir einen riesigen halb ausgetrockneten Salzsee.

Wir schlitterten darüber, als wäre es eine Eisbahn und es machte sowiel Spaß. Es waren überall Salzseeen und wir sahen lustige Tiere in freier Wildbahn, die wir vorher nur im Tierpark sahen.

Wir fuhren bis zu einem See namens Lake Albert uns währen Stefanie auf meinem Schoß einschlief beobachtete ich die Pelikane im Wasser. Wie sie sich schüttelten und auf Beute warteten. Nach ca. 20min hielt ein Fahrzeug und ein einarmiger Mann stieg aus. In seiner schnellen Redeart verstand ich wenig und wimmelte ihn ab. Er ging wieder zurück zum Auto, drehte sich ein letztes Mal um und fragte „Are you sure?“ Und ich verstand gar nix mehr! Was wollte er?

Wir redeten noch einmal von Angesicht zu Angesicht und ich verstand, dass er freier Reporter sei und mit uns gern ein paar Fotos für den „Adelaide Advertiser“ vom Lake Albert machen möchte. Die Story dahinter wäre wohl die Dürre, die diesen See heimgesucht hat. Wir machten ein paar Fotos auf dem Steg und er bdankte sich mit seiner Visitenkarte.

Im selbigen Ort namen wir uns für 50€ ein Motel mit riesigen Fenstern direkt am Wasser. Nach einem leckeren Essen am See bei Wein und Pasta genossen wir den Sonnenuntergang.

Ein schöner Tag geht zu Ende.

 

 

Great Ocean Road – Discovery Bay

Da fuhren wir nun anstatt auf der A1 auf dem C192 so dicht wie möglich am Wasser …
Als wir im Augenwinkel ein kleines Schild mit der Aufschrift „Swan Lake“ sahen dachten wir nur an Baden, da das auf der ganzen Reise trotz vielem Wasser zu kurz kam. Durch einen Kiefernwald schlängelte sich ein Sandweg. Es war das Ungewisse, was einen reizt … etwas zu erforschen. Man kann manchmal nur was erleben, wenn man vom Weg abkommt und genauso war es. Als wir aus dem Wald rauskamen, lag vor uns ein kleiner Hügel und als wir diesen Horizont immer näher kamen und unsere Hälse immer länger wurden tauchte vor uns eine risiege Dünenlandschaft aus weißem Sand auf … wir parkten auf einer großen Fläche. Packten die Badesachen und liefen los, einfach so über die Dünen.

Dann sahen wir die ersten Spuren von Schlangen, die im glatten Sand ihr schlängellinien hinterließen. Hinter der erste Kuppe kamen dann auf einem Strandbuggies auf uns drauf zugeschossen. Leicht irritiert und etwas eingeschüchtert hielten wir uns am Rand auf. Bis, bis einer anhielt. Es war nicht nötig, dass er seinen Helm abnahm während er uns anschrie. Wir dachten es wäre ein Privatgelände, doch der Mann war nett!

Er wollte uns zum Meer fahren, doch er hatte nur einen Soziusplatz und so empfahl ich ihm zuerst Stefanie mitzunehmen. Sie war unglaublich dankbar und wollte mich für diese Geste mit ihren Augen töten. 😉

Nachdem wir beide dann vom Buggy zum Starnd gefahren wurden, konnten wir es kaum glauben.

20km breiter und 300m tiefer Sandstarnd nur für uns! Nuuurr füür uns!!!  NIemand war dort! Absolut niemand
Wir taten das, was jeder in dieser Situation tun würde und genossen diese Einsamkeit.

Wir waren mitten im Discovery Bay National Park, hier konnten wir Muscheln sehen, die sich selbst im Sand vergruben und sprangen in die riesigen Wellen … naja, schiss hatten wir schon, also lagen wir nur in den angespühlten Wellen …

 

Great Ocean Road – Twelve Apostles

Yeah das war er, der Tag auf den wir so lange gewartet haben – Sonnenschein bis zum Sonnenuntergang!!! Endlich konnten wir die Sonnencreme wieder benutzen. Nachdem wir im „Otway Nationalpark“ 50 Koala in verschiedenen Positionen bestaunen durften ging es wieder auf die Great Ocean Road. Es war ein wirklich schöner Tag und unserer Meinung nach waren die Zwölf Apostel (seit 2005 nur noch 8) nichts gegen den Ausblick zum „The Razorback“ (Bild 3&4). Die Sonne trug einen großen Anteil dazu bei. Kurz vor Sonnenuntergang sahen wir dann noch die „London Bridge“ und fuhren bei leicht lilanem Sonnenuntergang nach Warrnambool und ließen es uns beim Mexikaner richtig schmecken.

Great Ocean Road – Closed !

Da fing der Tag mit Regen an und langsam reicht es uns auch! Soviel Wasser von oben sehe ich ja in Deutschland im Jahr nicht. Um unsere Freude zu steigern wurde das Hinweisschild aufgestellt.

Es stellte sich heraus, dass nur ein Teilstück wegen massiven Regen und fallenden Gestein gesperrt wurde. So hatten wir gerade mal 2h Umweg. Das erinnerte uns an Stavanger in Norwegen. Das war auch das letzte Highlight auf unserer Tour und wir wären damals um ein Haar mit dem Zelt abgesoffen.

So nutzen wir die Zeit heute um etliche Grußkarten zu schreiben.

Beste Grüße aus Apollo Bay, von der wohl schönsten Küstenstraße

Melbourne No II

Und wieder bis 2 Uhr gequatscht … 😉 Man oh man, 4,5 Wochen sind um 5000km hat der, inzwischen ganz schön sandige, Holden mehr auf seinem Tacho, die Füße wollen keine Flip Flops bzw. Stadtwanderungen mehr sehen … Bald hat uns das Arbeitsleben wieder, denn es sind nur noch 7 Tage bis zum Rückflug. Die Fluten wandern immer mehr gen Süden und so wurde vor ein paar Tagen Brisbane heimgesucht. Hier hatten wir vor 11 Tagen noch Silvester gefeiert. Die Nachrichtensender zeigen nichts anderes mehr als Wasser. Auch heute war der „Lonely Planet“ veraltet, aber wir wurden freundlich zum nächsten Tower mit Aussichtsplattform geleitet. Der Eureka Tower hat im 88. Stock noch zusätzlich einen Glaswürfel, der rausgefahren werden kann. War wirklich ein cooler Ausblick über die Stadt. Danach ging das Shoppingfieber um und wir liefen und liefen und liefen durch so einige coole Stadtviertel wie Fitztoy und waren am Tagesende völlig platt. Morgen geht’s auf Great Ocean Road …

Melbourne No I

Schon in der Stadt kann man Koalas auf den Bäumen sehen. 😉 Leider waren so einige Infos aus dem „Lonely Planet“ veraltet uns so sind war die Alternative das Aquarium. Da hab’s dann alles was wir sehen wollten. Das Zimmer teilten wir uns mit einem Schweizer Pärchen und die waren echt cool und so gingen die Gespräche bis um 2Uhr.