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Category : 02 Peru

Cusco -> Lima -> Sao Paulo

Um 5h klingelt der Wecker. Rapp Zapp war alles gepackt und ich lief auf die Strasse mit der Hoffnung auf ein Taxi. Jupp, ein Maulwurf führte eins. In meinem inzwischen voll nativen spanisch frage ich ihn ob er mich zum Flughafen fahren möchte … er schüttelte den Kopf. Ui, ein Korb! Hatte ich auch noch nicht im Urlaub. Sein blinder Blick zeigte, dass er nix verstanden hat.

Ich schmiss die Tür zu (die Karre war locker 15 Jahre alt und klapperte schon beim Ansehen) und lief weiter. Keine 20sek. später fährt er doch wieder rechts ran und hat sich entschieden 5 Soles zu nehmen. Dieser Frechdachs! Das ist ja so unverschämt billig, da konnte ich nicht Nein sagen. Also hop rein und zum Flughafen. Habe ihm dann doch 7 Soles in die Hand gedrückt und er hat sich tierisch drüber gefreut.

Nach dem Checkin stellte ich mich dann an die Schlange für die Passkontrolle an. Plötzlich stand ein älterer Typ neben mir. Er brabbelte etwas und schaute mich an, als müsste ich jetzt was machen. Ich fragte ihn ob er das in englisch wiederholen könnte. Er zögerte etwas und öffnete seine Pullover langsam. Toll ein Exhibitionist! 😛
Ach sie an, er hatte eine goldene Marke um. Und das war keine Medaille für den freundlichsten Bürger Cuscos. Er wollte mein Passport haben. Ich wies ihn höflich auf die Zeit hin, denn ich sollte in 10min an Board steigen. Interessiert ihn nicht. Er lief mit meinem Pass los. Hmm, ich dachte mir, hoffentlich war die Polizeimarke echt!? Also ab hinterher und in sein Kämmerchen. Er riss meinen ganzen Rucksack auseinander. Betrübt führt er seinen Eintrag in das Checkbuch aus.

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Whitewater Rafting

Puh, 4h Schalf. War wohl doch ne lange Nacht.

Also auf und Wäsche waschen und Essen. Denn um 9h muss ich im Hotel sein. Dort holt mich dann jemand ab um zum Urubambariver zu fahren. Die Waschmaschine braucht nur 45min. danach habe ich die Wäsche aufgehangen und bin direkt los.
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Da ich das Hotel ja nun kenne, habe ich mich einfach mit in Frühstücksraum gesetzt und mit den anderen …weiterlesen…

Black market

Bin irgendwann gegen 8h wach geworden. Nach dem Duschen wieder in die leckeren Sachen von vor vorgestern 🙁 Zum Glück ich habe mir mal super power porno krasse Shorts gekauft, die man 1 Woche tragen kann ohne dass sie eckelig werden. Und T-Shirts hatte ich ja gerade am Fuße des Machu Picchu gekauft. Nach dem Frühstück gingen wir zu 6. zum Schwarzmarkt.

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Inca trail – Tag 5 – Finale

3:15h … ich bin hellwach. Freu mich wie ein Honigkuchenpferd. Ruckzuck ist alles in die Taschen gepackt, der Himmel ist klar und es gibt nur Brot mit Butter. Sichtlich haben wir alles weggefuttert. Die Porter packen alles zusammen und werden direkt zum Zug gehen.

Alle stehen parat und laufen mit Taschenlampen zum Eingangstor für die letzten paar km.

OK – jetzt habe ich’s richtig verstanden. Wir warten hier bis 5:30h! unglaublich! Das sind 1,5h 🙁

Es ist ruhig. Alle wirken doch eher müde als euphorisch. Langsam steigen ein paar Dunstwolken vom Fluss hoch in die Luft.

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Dann kommen die 4 Mitarbeiter.

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Inca trail – Tag 4

Boah war das kalt. Es waren ca. 5°C und so wurde ich wach als mein Arm (der als Kopfkissen diente) eiskalt abgestorben unter meinem Kopf lag.
Punkt 5h „klopfte es wieder ….20121205-145909.jpg
6:45h waren alle startbereit und …weiterlesen…

Inca trail – Tag 3

Moin!
5h wackelt die Zeltwand. 2 Porter stehen davor und bieten uns warmes Wasser in einer Schüssel zum Waschen und Cocalips-Tee (teeienhaltig) an.
Nach dem Frühstück steht fest, dass die beiden Australierinnen Nathalie & Yvette (Schwestern) die Tour abbrechen und zurück in die Stadt zum Arzt müssen (zumindest eine davon). Sie wurden vom 2. Guide und 2 Portern begleitet. Dann ging es um 6:45h los. Nach 500m kommt ein kleiner Stopp bei dem man sich die warmen Sachen ausziehen kann, denn es ging nur Berg auf und ist Ruckzuck warmgelaufen.
Nebenbei sitzt ein kleiner Skorpion auf dem Stein und schaut uns – passiv – zu.

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Hier kann man mal Torsten in Action sehen 🙂

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Inca trail – Tag 2

Habe wieder mit Alex im Zimmer geschlafen, dass wird sich im Zelt wie auch in der letzten Nacht im Hotel wohl auch so durchziehen.
Kurz bevor wir uns im Garten, zur Besprechung, getroffen haben, hat er sich noch die Toilettenpapierrolle aus vom Zimmer geklaut 😀

Dann wurden die Reisetaschen auf ihr Gewicht geprüft. Ich war der einzige, der 500g unter 6kg lag und habe doch gleich von Mandy (kommt aus England und wird in 3 Tagen 46. Jahre alt) ihre riesige M&M Tütte abbekommen, weil sie wie alle anderen Frauen mit ihrem massigen Schokoladeneinkauf über 6kg lag.

Nach Piscacucho wurden wir noch mit dem Bus gefahren und dann wurde mir das Ausmaß der Reise erst wirklich klar. Ich dachte die 6kg Reisetaschen werden mit Eseln transportiert. Kannst ja ma‘ knicken! Es standen 22 Peruaner mit riesigen Rucksäcken parat und warteten darauf wie Pferde loszurennen. Man war mir das peinlich.
Schön wie man andere Menschen bezahlen kann um entspannt den Berg hochzulaufen.
Nach dem Gruppenfoto

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Inca trail – Tag 1

Habe mir ein Zimmer mit einem 19 jährigen Australier geteilt. Alex ist gerade mit der Schule fertig und will nach seiner 2 monatigen Tour mit seinen 2 Schulfreunden (Alex & Hendrik) in New York Sportmedizin studieren. Hmm, wenn er so weitermacht, wie ich ihn kennengelernt habe, dann wird das nix 🙂 .
Nach der 30 minütigen Einweisung musste ich noch einmal los und mir Mülltüten für den ausgeborgten Schlafsack & Matratze und Toilettenpapier kaufen. Interessanterweise gibts in den Bergen nur französische Toiletten ohne Toilettenpapier. Das ist eh schon lustig, weil man hier in Cusco das Toilettenpapier nicht in die Toiletten werden darf, sondern separiert in einen kleinen Eimer – wie bei Oma damals 🙂

Gut, am morgen um 6h klingelt der Wecker. Habe dann meinen Rucksack gepackt und Alex die 2. Toilettenpapierrolle geschenkt. Die 3 19 jährigen Australier haben gestern auch gar nicht an der Veranstaltung teilgenommen. So war er völlig verdutzt als ich ihm erklärte, dass er die Rolle gebrauchen kann.
Er hat sie dann doch im Zimmer liegen lassen, weil sie in seinen 6l Rucksack nicht reingepasst hat.

Von G-Adventures (dem Reiseveranstalter) bekamen wir jeder eine Reisetasche, die mit max. 6kg gepackt werden durfte. 3kg gingen schon für Schlafsack & Matratze drauf.

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Vorbesprechung

Habe heute nur rumgegammelt und habe dann den großen Rucksack bei Annie & Renzo stehen lassen um mit dem kleinen zum Hotel zu laufen.
Wegen meines super Namensgedächtnis habe ich mir nur die Gesichter und die Länder derer gemerkt, die mit mir nach Machu Picchu wandern. Es sind 15 Personen zwischen 19 und 50 Jahren.

Sind sogar mal Europäer dabei – aus Norway 🙂 und Australierinnen 😀

Da habe ich mir echt ne geile Tour gebucht. 3 Nächte im Zelt bei 5C und ohne Duschen, nur Wasserfälle. Das ist ja ne Nummer dreckiger und kälter als die Nordkapptour.

Aber die richtig coolen Sachen verrate ich nicht! Da hat sich das Geld gelohnt … ach nee, doch zu teuer – aber Scheiß drauf. Andere kaufen sich nen Mac 😛

Die Regenzeit beginnt übrigens in den nächsten Tagen – Jippi!

Macht’s gut und wenn ihr schon in 2 Tagen was von mir hört, dann war meine Kondition nicht ausreichend!

Bye

PS: Besten Dank an die Postbank für die Livepräsentation der Polymerteilung! Rrrrr

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Flüge buchen und gammeln

Das ist der Typ, dem ich eines Nachts, seine Schnürsenkel zusammenknoten werde!

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