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Angkor Wat, Ankor Thom & Ta Keo

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Early in the morning … 🙁
Ich habe 10h geschlafen und bin noch mĂŒde. Zum frisch gepressten Ananassaft gab es Ei mit Toast.
Beim FrĂŒhstĂŒck entwickelte sich ein GesprĂ€ch mit einem Mittvierziger, der mit seinem Kumpel unterwegs ist. Wir sprachen ĂŒber die Möglichkeiten Angkor zu erkunden und er schwĂ€rmte vom Sonnenaufgang in Angkor Wat.
Als sein Kumpel ankam erahnte ich, dass die beiden auch aus Deutschland kommen mussten, denn der hatte den typischen Akzent.
Dann erzĂ€hlte ich ihm von Machu Picchu und wie dort die Sonne aufging. Beim erzĂ€hlen bekam ich GĂ€nsehaut auf’m Arm und RĂŒcken und selbst bei Dirk stellten sich die Haare auf. Er meinte ich soll es nicht tun. Mein Sonnenaufgang wĂ€re schöner!

Hoy juckte es schon unter nen FingernÀgeln und so fuhren wir 10:30h los zur riesigen Tempelanlage Angkor!

Am Treiben an den Straßen entlang

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Am Eingang angekommen zahlte ich 40 US$, es wurde ein Foto von mir gemacht und ich erhielt meine 3-Tagesticket mit Bild.

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Dann ging es an spielenden Kindern vorbei …

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und an Tuktuk Fahrern die Plastikflaschen sammeln

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Zum Eingang des grĂ¶ĂŸten und auch bekanntesten Tempel:

1. Angkor Wat

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Hier werde ich mal meinen Vater vorbeischicken. Er wĂŒrde das schon wieder richten!

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Ein Spielplatz fĂŒr Kinder 😀

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Und rein in die gute Stube – die ehemalige Bibliothek

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Und obwohl vor 30 Jahren ein Kölner ArchĂ€ologe alle Gravuren aufwendig abfotografiert hat, gibt’s diesen Herren noch

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Nachdem auch der deutsche Einfluss zu sehen war

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Lief ich weiter. Da lief immer eine Familie ohne Fotoapparat rum. Stattdessen hatten sie ihr Notebook bei, aufgeklappt filmten sie ĂŒber die Webcam, alles was sie sahen.
Ich stellte mich kurz neben eine SĂ€ule um beim Familienfoto nicht zu stören. Der Vater zeigte 2 Finger wie das Victory Zeichen. Ich dachte, dass ich 2 Sekunden warten soll, aber nein, er meinte nicht 2 Sekunden sondern, er wolle mit mir ein Foto machen. Ich verstand ihn erst gar nicht, bis einer seiner Söhne englisch sprach und mir dies mitteilte „you are so pretty beautiful nice“ – ich war etwas gestört und es dauerte auch noch ein wenig bis ich gerafft habe, was er meinte!
Scheiße! Gut, dass ich nicht rot werden kann, wenn ich braun bin. 🙂
Der Gesichtsausdruck sagt auch alles, oder!?
Ich wusste ja noch nichtmal, dass man all diese Wörter hintereinander verwenden kann!

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Ich grinste in den Tag hinein und konnte es nicht vergessen … ich glaube ich brubbelte es in meinen Bart „you are so pretty beautiful nice“ ..,

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Ich wagte mich an den VerkĂ€ufern am nördlichen Teil von Angkor Wat vorbei und kam genau 5m, als mich ein Rudel AllesverkĂ€ufer bombardierte. „Sir, would you like cold drinks, a hat, a shawl, postcards, a book … und weiß ich was alles noch 🙁
Nachdem ich die ersten 20 abgewimmelt habe, ĂŒberlegte ich wie ich an Asterix Zaubertrank rankĂ€me um alle mit einmal wegzuhauen.
Schlussendlich spielte ich sie alle untereinander aus und kaufte einen Hut fĂŒr 5$. Der ist nĂ€mlich bei wolkenlosem Himmel und 32C im Schatten (ohne Wind) nötig um die Ommel nicht zu ĂŒberhitzen.

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Und TschĂŒss Angkor Wat

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Um nach 2. Angkor Thom zu gelangen, muss man etwas essen und die FĂŒĂŸe hochlegen 😉

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an dicken Statuen vorbei und

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ĂŒbers Southgate reinfahren

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Bayon (von Angkor Thom)

Bis jetzt geht nicht hervor, was all die Objekte in Mitten jedes Turms fĂŒr Aufgaben haben, aber es sieht schon etwas mystisch aus.

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An dieser Stelle bekommt man ein langes Leben, wenn man Geld spendet ^^
Bin ja direkt mal drum herum gelaufen. Wer will schon ein langes Leben?

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Und hier ist das einzigartige dieser Tempelanlage zu sehen … ĂŒberall sind Gesichter in den DĂ€chern.

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Der dunkele Raum am Ende des Ganges …

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und ein weiterer KĂŒnstler

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Wat Preah Ngok (Angkor Thom)

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4. Baphuon

Ist ĂŒber einen langen steinernen Steg erreichbar.

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Unter diesem Steg sah es so aus.

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Ganz wichtig! Schwangere dĂŒrfen hier nicht rein!

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Der erste Banyan Baum, dessen Stamm GebÀude zerstören kann (man sieht ein paar Steine darin).

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Über die Elephant Terrace ging es zum Tuktuk zurĂŒck um weiterzufahren

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Unzwar östlich zum
5. Ta Keo!

Hier kam ein echt schriller Ton aus den BĂ€umen. Es ist der Cicada Bug (Singzikade), der durch das reiben seiner FlĂŒgel dieses GerĂ€usch entstehen lĂ€sst.

Heftig ist, dass dieses GerĂ€usch von einem einzigen erzeugt wurde, den ich 30m weiter an einer Mauer finden konnte. Als ich mich bis auf 2m Entfernung heranschlich hörte er auf und es war still. Wunderbar 😉

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Dann erklomm ich den Àltesten aller Tempel der auch gleichzeitig mal das Krankenhaus der Khymer darstellte.

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Die verschachtelte Baukunst

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ist echt ausgeklĂŒgelt wie ein 3D Puzzle, was den Tempeln die gewisse StabilitĂ€t verabreichte.
Irgendwann gab es keine Hinweisschilder, wie ich da wieder runterkomme und so hĂŒpfte ich von Stein zu Stein zum Ausgang.

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Am Ende lief ich um den Tempelherum und sprang vor Freude eine Schlange breit 😀

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Gegen 17:30h rollten wir bei untergehender Sonne Siem Reap entgegen.

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Am Abend ging ich noch mit einer EnglĂ€nderin in das Partyviertel „Pub Street“ und wir aßen wie beim Mongolen diverse Tiere. Leider war sich nicht locker genug um mal WĂŒrmer, Spinnen und GrashĂŒpfer zu probieren 😀

3 Responses to “Angkor Wat, Ankor Thom & Ta Keo”

  • Sandburg sagt:

    …hehe da hat dir im Tempel aber einer Honig in den Nacken gekippt… lĂ€uft ja zu den Sandalen wieder raus 🙂

    Aber hey, der musikalische MistkÀfer ist ein echter Grund so langsam aber sicher die Flucht, Àhhh ich mein die Heimreise anzutreten!!!!!!!!
    Hoffe das Vieh schmeckt wenigstens.. fĂŒr den Fall, daß sich das Marzipanbrot vom Bobbit langsam „in Luft auflöst“.

  • Real Bro sagt:

    pretty nice, pretty nice du sĂŒĂŸer du ;-P

    Sind die braunen FĂŒĂŸe auf dem Schlangenfoto von einem Mönch? 😀

    • Torsten sagt:

      Du kleiner XYZ, dich wĂŒrden sie wahrscheinlich mitnehmen und totknuddeln …
      Die FĂŒĂŸe vom Monk haben ihre natĂŒrliche FĂ€rbung durch den herumfliegenden Dreck erhalten.
      Pretty nice, wa!? 😀

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