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Jetski

9:15h stehen wir in Badeklamotten auf’m Steg im Hafen. Dave (unser Guide) erklärt uns kurz, dass wir auf’s Meer fahren und dann mal schauen, ob wir sogar eine 2,5h Tour daraus machen können. In diesem Moment sind die Wellen echt klein. Wir lassen Pullover und Schuhe in einer Box, uns werden die 2 Tasten am Jetski erklärt und schon fahren wir mit diesem riesigen Jetski bei einer Geschwindigkeit von 5km/h aus dem Hafenbereich. Bis Dave Gas gibt, dann schoss auch unser Jetski mit der Spitze nach oben aus dem Wasser. Man war das ne Kraft!

Dave gab richtig Gas und es war echt schwierig dran zu bleiben. Zu diesem Zeitpunkt bin ich froh eine aerodynamische Sonnenbrille aufzuhaben. Das Salzwasser mit Wellen von 50-60cm ist echt rau!

Mit 50kmh schossen wir über die Wellen wobei das Jetski enorm abhob und immer wieder derbe auf’s Wasser knallte. Das Salzwasser peitschte dabei so stark und dauerhaft übers Jetski und natürlich ins Gesicht, als würde man unter einer Dusche stehen. Die Wörter die vom Sozius kamen waren nicht jugendfrei und ziemlich brutal (ungefähr kam fuck fuck fuuuuuuuuck ugh, ich bringe dich um, ich sterbe – darin vor). Nun gut, wir sind ja nicht zum Angeln rausgefahren, ne!?

Nach 20min hat Dave die Fahrt auf’s Meer abgebrochen und wir sind in der Bucht weitergefahren. Das Teil beschleunigte unglaublich schnell und regelte bei 85km/h ab.

Auf der Rücktour ist Bianca gefahren und tat alles um sich zu rächen!
Ich fand’s eher lustig!

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Voller Adrenalin und komplett nass gingen wir ins Hostel und duschten erstmal.

Danach gab’s lecker Sushi in der Stadt und ich kaufte mir noch 2 Shirts.

Danach ging ich zurück ins Hostel und ich bin eingeschlafen. Keine Ahnung wie lang ich schlief, aber gegen 16h wurde ich wach schnappte mir ein kostenloses Rad – natürlich einen Beachcruiser und fuhr am Wasser entlang

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… zum Waitangi Treaty Ground wo einst 1840 43 Maori-Häuptlinge das Hoheinsrecht an UK abgaben.

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Dort lief ich etwas herum. Am längsten Maoriboot vorbei

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und genoss den Ausblick über die riesige Wiese auf’s Meer

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Dann ging’s weiter …

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… zum Maorihaus

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Und dann ging es durch den Park wieder raus zum Rad

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Bevor die Sonne unterging war ich mit dem Rad wieder im Hostel, zauberte mir ein Mahl und traf dort 4 weitere deutsche. Da es ihr letzter Abend war wollten alle noch einmal ins Meer springen … 😀

Irgendwie kamen dann noch Flaschen aus den Rucksäcken und wir lachten am Strand. Interessanter Weise erschien auch noch Marzipan & Baumkuchen aus einer Handtasche.

Gegen 24h wollte ich dann ins Bett. Da saßen auf einmal 2 Dänen im Zimmer, die mir noch ein Bier anboten. Nagut … so war es dann 1h als ich zu Bett ging.

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