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Whitewater Rafting

Puh, 4h Schalf. War wohl doch ne lange Nacht.

Also auf und Wäsche waschen und Essen. Denn um 9h muss ich im Hotel sein. Dort holt mich dann jemand ab um zum Urubambariver zu fahren. Die Waschmaschine braucht nur 45min. danach habe ich die Wäsche aufgehangen und bin direkt los.
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Da ich das Hotel ja nun kenne, habe ich mich einfach mit in Frühstücksraum gesetzt und mit den anderen
die dort noch wohnen (vom Incatrail) gefrühstückt. Dann kam Carlos und brachte mich zum Bus. Er kann natürlich deutsch, denn er hat 7 Jahre lang gespart um 5 Monate in Europa zu verbringen.

Nach 2h fahrt sind wir dann (13 Leute) irgendwo im Nirgendwo und bekommen eine kleine Einweisung, dann gehts Ruckzuck los. Ich sitze mit einem Australier und 2 Niederländern im Boot. Carlos ist der beste Motivator und nach ein paar Praxisübungen gehts los. Ach, bevor ich es vergesse. Mein Geburtstagsgeschenk vor 2 Jahren in der Bregenzer Arch hatte das Level 2 von 5. Heute ist Level 3+ angesagt. Also aufgepasst beim paddeln. Und richtig, nach ca. einer Stunde gehts wirklich ab. Die brauene Pampe oder auch Brown water rafting ist immer wieder über uns anstatt unter uns.

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Der Fluss hat eine ordentliche Geschwindigkeit und meine Position vorn rechts im Boot hilft, die Wassermassen im Gesicht aufzufangen. Irgendwann verlassen einem die Kräfte, wenn man wie ein irrer die Komandos von Carlos umsetzt.

Aber weil es soviel Spass macht meinte er, dass er noch einmal kentern spielen müsste. Also alle auf die linke Seite, Paddel im Gurt rechts aussen eingehakt und rauslehnen. Brrrrrr sind nur 10C! Da hilft zwar der 5mm Anzug, aber Fusß und Hand sind ja doch noch frei und das Wasser läuft so schön oben in den Anzug rein und dann langsam am ganzen Körper runter.

Und nach 2h ist Schluss. Völlig fertig tapern alle aus den Booten und gehen in die Sauna. Eine warme Dusche folgt und dann gibts ne kräftige Suppe + ein leckeres Hauptgericht. Die beiden Bernadiner mit ihrer mächtigen Größe schauen ständig rüber um mal etwas Essen zu bekommen.

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Netterweise haben die Betreiber noch ein Spielzeug aufgebaut 😉

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Eine Seilbahn über den Fluss. Also Tarzan rief, sprang und rutschte. Das war echt schnell und lustig! 😀

Hier noch alle
Bilder vom Raften!

Puh, danach bin ich dann nur noch ins Haus von Renzo & Annie, habe die Sachen gepackt, Flugbestätigungen im nahegelegnen Copyshop ausdrucken lassen und gegen 21h mir mein Abendbrot gemacht und mich mit Gregori unterhalten. Der hat seinen Job mit 45 Jahren geschmissen und will jetzt Spanisch lernen und in Peru leben. Wer weiss was der in Canada verbrochen hat 😉

Hui, so schnell sind schon wieder 2 Wochen in Peru rum. Fühle mich auch hier schon wie local und kenne alle Strassen ringsherum. Naja, was solls – Abschied muss sein.

Annie & Renzo sind echt herzallerliebst und haben sich noch mit der dicken Umarmung und besten Wünschen verabschiedet. Bin mal gespannt was mit den beiden noch passiert, weil sie nächstes Jahr wieder nach Australien zurück will, er aber sein Peru nicht verlassen möchte.

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