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Inca trail – Tag 2

Habe wieder mit Alex im Zimmer geschlafen, dass wird sich im Zelt wie auch in der letzten Nacht im Hotel wohl auch so durchziehen.
Kurz bevor wir uns im Garten, zur Besprechung, getroffen haben, hat er sich noch die Toilettenpapierrolle aus vom Zimmer geklaut 😀

Dann wurden die Reisetaschen auf ihr Gewicht geprüft. Ich war der einzige, der 500g unter 6kg lag und habe doch gleich von Mandy (kommt aus England und wird in 3 Tagen 46. Jahre alt) ihre riesige M&M Tütte abbekommen, weil sie wie alle anderen Frauen mit ihrem massigen Schokoladeneinkauf über 6kg lag.

Nach Piscacucho wurden wir noch mit dem Bus gefahren und dann wurde mir das Ausmaß der Reise erst wirklich klar. Ich dachte die 6kg Reisetaschen werden mit Eseln transportiert. Kannst ja ma‘ knicken! Es standen 22 Peruaner mit riesigen Rucksäcken parat und warteten darauf wie Pferde loszurennen. Man war mir das peinlich.
Schön wie man andere Menschen bezahlen kann um entspannt den Berg hochzulaufen.
Nach dem Gruppenfoto

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ging es zur Passkontrolle mit Stempel
(2850m 10h).

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Als wenn ich ein anderes Land betrete – fühlt sich dann auch gleich so an.
Nach dem die Brücke überquert war fing es schon an, dass die sogenannten „Porter“,

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mit dem gesamten Material von 16 Touristen á 6kg, 10 Zelten, 1 Esszelt, 1 Küchenzelt und alles was zum Köchen gebraucht wird, rechts an einem vorbeirannten (meistens zwischen 25-30kg).
Es ist ein Einsteigertag um herauszufinden, wer Kondition hat und mit der Höhe klar kommt. Fernando fragt auch immer wieder wie es einem geht … apropos gehen … hier ein paar Bilder vom Weg…

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Hier mal wieder eine Ausgrabung. Die Inka haben sich auf dem Weg zu Machu Picchu immer wieder Unterkünfte gebaut, die auch komplett bewirtschaftet wurden (Ackerbau).

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Im Leben soll man ja selten zurück schauen, aber auf solchen Wegen lohnt sich das. Denn hinter uns baute sich langsam „Veronika“ auf. Ein, mit Schnee bedeckter, 5800m hoher Berg. (leider mit dem iPhone schlecht zu fotografiert)

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Es kamen immer mal wieder ein paar Esel vorbei, die die kleinen Hütten belieferten.

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Gelegentlich auch mal mit Kinderesel 🙂

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Der Tag ging schnell zu Ende und so kamen wir um 16h am Zeltplatz (2950m) an.

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Und aßen gegen 18h zu Abend

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Leider erschien schon die erste Person nicht zum Essen. Die eine Australierin hat Schüttelfrost und liegt verkrampft im Zelt. Fernando hat ihr schon ein paar Pillen verabreicht, aber was daraus wird werden wir morgen sehen.
Inzwischen habe ich mich mit nem Esel befreundet. Er kommt hier aus der Gegend und hat auch neben dem Zelt gepennt. 😀

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Ich habe ihn völlig simpel – Donkey – getauft! Wie einfallsreich 😛

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