online travelogue

letzter Tag in Rio :-(

Hm, irgendwie gab es keine Kommunikation zur Auszugszeit … um 11:20h stand dann die Haushälterin in der Wohnung – inkl. der Nachmieter. Da sie ich kein portugiesisch spreche fängt sie auch gleich total hektisch an zu brabbeln und ruft den (ver)Walter an. Er verweist auf die Regeln und wir sollen ganz schnell raus.
40min später gab’s dann erstmal Frühstück in einem Café, da wir alles im Kühlschrank gelassen hatten (Foto lass ick mal weg ;-))

20121115-170720.jpg

Da der Bus erst gegen Mitternacht fährt haben wir uns entschieden das leichte Gepäck auf den Rücken zu schnallen
20121115-170616.jpg
und den Strand so lange entlang zu laufen, bis wir nicht mehr können.
Aber das Zeug wiegt gerade mal 14kg und so haben wir uns erstmal an den Fitnessstationen warm gemacht.

20121115-170632.jpg
20121115-170650.jpg
Irgendwie war das schon ein wenig komisch.
Wir waren fast jeden Tag hier am Strand entlang gelaufen und jeder Posto (Abschnitt) hatte seine eigene Geschichte. So z.B. der Limonadenverkäufer, der sich vor unseren Augen nen Joint angezündet hat, 5m weiter sich nen Stuhl mit Schirm gebucht hat und sich von allen anderen Essenverkäufern bedienen lassen hat. Immer wieder essen, schlafen, wach werden, umsehen und essen …. alle anderen Limonadenverkäufer waren schon sauer und er lies es sich so gut gehen – wie Gott in Frankreich.

Weiter ging’s zum Coco Verkäufer, der die Kokosnüsse am besten mit seiner Machete öffnete ….
20121115-170756.jpg
So liefen wir 6km in 6h und hielten alle 2km für ein Caipi an.
Am Ende saßen wir an dem Stand, an der Copacabana, an dem alles vor 14 Tagen angefangen hat.

20121117-160123.jpg

Und so gingen die Tage in Rio dahin ….
20121115-170701.jpg

Und so wie die Wellen die Spuren verschwinden lassen, springen wir auf die nächste Welle auf … ab nach Sao Paulo!
Also erstmal in den Stadtbus zum Zentrum und dort mal ein paar Eindrücke vom Arbeitsleben mitgeschnitten. 18h und alle Leute in Jackett treffen sich schön an der nächsten Bar und trinken Bier.

20121117-161800.jpg
Übrigens kauft man hier eine Flasche (600ml) und teilt das Bier brüderlich unter allen am Tisch auf (in Gläsern).

Auf den Straßen trifft man immer wieder „Lumpensammler“ die mit ihren Karren durch die Straßen ziehen und Papier, Elektro oder Altmetall sammeln.
So wie einige am Strand die Bierdosen sammeln um sie zur Metallverwertung zu bringen …
20121115-170811.jpg

Zum Abend habe ich mir eine Pizza ausgewählt, die extra wenig Käse drauf hat, denn vor ein paar Tagen aßen wir Pizzen, die zum Käsebelag Käse hatten und obendrauf noch etwas Käse … brech
Dann kam der Kellner und meinte, sie hätten keine Pilze mehr! Ob ich denn Hühnchen mag? Stand zwar nicht auf der Karte, aber er würde mir was besorgen … keine Ahnung was das war, aber definitiv kein Huhn!
Ronny hat sich die fettigste fettaugen Wurst bestellt, die wir je gesehen haben. Die Übelkeit zog sich bis zur Abfahrt des Überlandbusses hin.
20121115-170822.jpg20121115-170829.jpg
Der Bus von „1001“ war echt komfortabel und so konnten wir die 7h bis Sao Paulo ziemlich gut überstehen.
20121115-170842.jpg20121115-170919.jpg

Hinterlasse ein Kommentar